Das leere Grab Jesu (vgl. Mt 28, 1-8; Mk 16, 1-8; Lk 24, 1-12; Joh 20, 1-10) ist ein Sinnbild unserer Hoffnung auf ein Leben jenseits des Todes in der ewigen Liebe des Vaters, der Jesus vom Tode auferweckt hat. Auf diese Zukunft hin ist unser Leben und unsere christliche Spiritualität orientiert.

 

Der Glaube an die Auferstehung ist in diesem Sinne keine bloße Vertröstung, sondern eine Sinngebung für unser Leben. Das Begräbnisritual der Kirche dient dazu diesen Glauben zu verdeutlichen: auferweckt in Unverweslichkeit, ist der Christ/die Christin Sieger(in) über den Tod und alles, was unser Leben beeinträchtigt.  Unsere tiefste Sehnsucht findet ihre Erfüllung nur im ewigen Licht der Herrlichkeit Gottes, die das Ziel unserer irdischen Pilgerschaft ist.

Begräbnis

 

"Beim Herrn ist Barmherzigkeit und reiche Erlösung!"

 

Das Begräbnis zählt nicht zu den Sakramenten. Der Tod stellt aber den Höhepunkt der zeichenhaften Begegnung mit Jesus Christus dar, der uns sagt: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben" (Joh 11,25).

 

Der Tod eines lieben Menschen lässt uns zwar Trauer und Schmerz verspüren, der christliche Glaube aber ist auf den Tod und die Auferstehung Jesu gegründet. Als Getaufte haben wir die Hoffnung, dass der Tod nicht das Ende, sondern der Beginn eines neuen Lebens mit Christus bei Gott ist.

Der christliche Begräbnisgottesdienst lässt die enge Verbindung zur Taufe wieder erkennen (z.B.: Weihwasser, Osterkerze). Durch den Begräbnisritus begleitet die Pfarre solidarisch mit Gebeten die Angehörige des/der Verstorbenen, indem wir mit ihnen die Würde des Menschen feiern, dessen Leib in Unverweslichkeit auferweckt wird.

 

Formalitäten:

Anmeldung bei der Bestattung.

Diese wird Kontakt mit der Pfarrkanzlei aufnehmen.

Gespräch bezüglich Begräbnis und Trauermesse mit dem Priester in der Pfarre.